Nach Zoes Geburtstagsparty geht’s los – erste Übernachtung in Hergetswiesen auf einem Stellplatz bei einem hervorragenden Wirtshaus. Der gemütliche Abend mit gutem Essen war aber leider nicht ganz so entspannt – dank Kleinkind mit Zuckerschock!! Vielleicht sollten wir aufm nächsten Kindergeburtstag besser drauf achten, was und wie viel das Kindlein so isst!!
Als Emil dann endlich irgendwann um 10 eingeschlafen war – nach viel Blödsinn, gezappel und unter lautem protest – hörten wir irgendwann nur noch die Regentropfen auf unserem Busdach, es regnete kontinuierlich die ganze Nacht. Das Frühstück im Bus am nächsten Morgen war aber wie gewohnt sehr gemütlich und wir überlegten, was wir bei diesem Wetter anstellen könnten.
Unser Weg führte uns in den Bergtierpark in Bergham mit riesigen Indoor Spielplatz. Wir waren alle drei völlig begeistert von Bällebad, Rutschen, Riesenbauklötzen, Indoor Sandkasten und Klettergelegenheiten! Aber auch die weitläufige Außenanlage mit den Spielplätzen und den unzähligen Tieren waren super! Wir streichelte Ziegen, fütterten Rehe, erkundeten den Wald und die Wiesen. Besonders im Gedächtnis blieb Emil allerdings der Bagger und der Kran auf dem er sitzen konnte.


Abends gab’s dann eine leckere Brotzeit und einen gemütlichen Abend bei Max und Franzi in Rosenheim, während wir immer noch drausen den Regen prasseln hörten.
Ab Mittwoch aber besserte sich das Wetter. Leider waren unsere zunächst geplanten Reiseziele in Wasserburg und Mühldorf überschwemmt, weshalb es uns noch einmal in einen Tiererlebnispark zog – bei Oberreith. Dieses Mal erlebten wir eine Vogelflugshow, schaukelten bis in den Himmel hinauf und streichelten Ponys, Esel, Ziegen, Schafe und sogar einem Hirsch. Wir fuhren mit einem Zug durch den Park und Emil hatte unglaublich viel Spaß aufm Trampolin!!!! Den indoor Bereich konnten wir uns dank strahlendem Sonnenschein sparen.

Am Nachmittag hüpften wir in den flossinger See, genossen die Sonne und beobachteten Schafe bei einem Spaziergang um den See. Nach einer Portion Spaghetti Bolognese sich wollten wir den Tag bei einem kleinen Spaziergang an die innschleife ausklingen lassen. 20 Minuten – und hieß es… Emil steckten wir in den Kinderwagen, damit der schon mal schlafen konnte…. Eine halbe Stunde später hüpfte das Kind durch den dunklen matschigen Wald, keine Spur von schlafen, während ich Panik hatte, dass wir nie wieder zurück finden würden. Zugegeben – der Blick über die innschleofe bei Sonnenuntergang (wir sahen noch die allerallerletzten Strahlen) war wirklich schön und auch der Pfad oberhalb von Fluss einen Ausflug wert – vielleicht wärs ne Stunde früher entspannter gewesen – und weniger dunkel.
Wie kann man besser in den Tag starten als mit einem Bad im erfrischenden See und einem Müsli im Sonnenschein – genau so fühlt sich Urlaub an!!! Nachdem wir unseren stellplatz noch einmal in vollen Zügen genossen haben, zog es uns weiter zur Saußbachklamm. Zuvor hatten wir uns noch mit reichlich Brotzeit eingedeckt und so genossen wir den Tag an der Klamm, brotzeiteten ausgiebig, angelten Blattfische mit Stöcken aus dem Wasser und ließen es ordentlich spritzen, wenn wir Steine rein warfen. Emil war leider immer wieder bisschen quengelig – vielleicht muss er sich erst an den Urlaubsrhythmus gewöhnen.
Den Schlafplatz für die Nacht fanden wir an der Schrottenbaummühle,ein Campingplatz bei einer Pension und einem Gasthof direkt am Fluss.
Wir erkundeten noch ein wenig die Gegend, schlemmten Eis und genossen den Abend bei hervorragendem Spaghetteria Nudeln.
Da wir noch eine weitere Nacht an diesem netten stellplatz bleiben wollten, war der nächste Morgen sehr entspannt. Obwohl zusammen packen, Ab – und Aufbauen und Weiterreisen zum Urlaub dazu gehört, ist es doch auch mal schön, einen Tag das Auto stehen zu lassen.
Wir packten den Kinderwagen und machten uns auf den Weg, einen Tag an der ilz zu verbringen. Phantastische Ausblicke mit wundervollen Blumen begleiteten uns. Und Emil erwies sich als fleißiger Wandersmann und lief fast die ganzen 3km zum Schloss Fürsteneck, wo wir uns mit einem kühlen Getränk belohnen. Auf dem Rückweg durfte Emil sein Mittagsschläfchen im Kinderwagen machen und wir genossen die Ruhe.
An einer wunderschönen Picknickstelle mit Flusszugang machten wir Rast und planschten noch eine Weile im Wasser, bevor wir uns am späten Nachmittag auf den Heimweg machten.
Dort freuten wir uns schon auf unsere Pasta mit den frisch gesammelten Pilzen.
Am nächsten Morgen hieß es wieder Sachen packen und weiter geht’s! Wir fuhren nur wenige Kilometer weiter zur Buchberger Leite. Eine weitere Fluss- und Klamm Begehung. Dieses Mal aber felsiger und über viele Wurzeln. Emil hatte Spaß dabei, über die Steine zu klettern, Wurzeln zu besteigen und von Felsen herunter zu hüpfen. Er erwies sich als geschockt und entdeckte versteckte Höhlen und tolle Wurzeln. Unser Weg führte uns über eine Hängebrücke und weiter am Fluss entlang, wo wir eine Höhle aus Ästen bauten und das plazschernde Wasser erkundeten. Das Mittagessen im Biergarten in Ringelai ließen wir uns schmecken und Emil entdeckte den tollen Spielplatz nebenan. Auf dem Rückweg war es dann ganz schön heiß und wir freuten uns auf den Schatten und das kühle Nass, das uns auf unserem Weg begleitet.
Ein sehr abwechslungsreicher Weg und eine wirklich schöne Tour – nur das mit dem Mittagschlaf in der Kraxe hat heute nicht so gut funktioniert, Emil ist leider nach kurzer Zeit wieder aufgewacht… Vielleicht wärs zu holprig über die Felsen…
Unser Schlafplatz für heute liegt auf dem Schmugglerhof, wo wir einen wunderschönen Biergarten im Innenhof fanden. Bei Wurstsalat und Bier ließen wir den Abend ausklingen und Emil war beschäftigt mit Bagger, Radlader und anderem Spielzeug, das es dort gab. Besonders toll sind aber auch die Ponys – Traudl, Marlies und Maxl, sowie das Pferd Nico waren natürlich magischer Anziehungspunkt für Emil.
Wir sind schon gespannt, wenn wir morgen vormittag mit ihnen spazieren gehen können.